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24.11.2017: Busfahrer der RSV für sicheres und unfallfreies Fahren ausgezeichnet

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180 Busfahrerinnen und Busfahrer aus ganz Baden-Württemberg erhielten beim 28. "Fahrertag" des WBO in Fellbach am Donnerstag, 16. November, die begehrte Auszeichnung "Sicher&unfallfrei" für mindestens 5 Jahre unfallfreies Fahren und besonders zuvorkommendes Verhalten gegenüber ihren Fahrgästen. Schirmherr der Veranstaltung war, wie schon die Jahre zuvor, Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann.

Geehrt wurden auch 9 Fahrer der Reutlinger Stadtverkehrsgesellschaft: Mehmet Cirganis, Salvatore Rosa, Michael Huchet, Sherif Gashi, Sanel Lepic, Mustafa Baykan, Dimitrios Gioftsiou, Aziz Faydali und Emir Sarac.

Die Verantwortung, die der Beruf des Busfahrers mit sich bringt, ist enorm. Jeder kennt die angespannte Verkehrssituation in unserer Stadt. Dennoch haben es diese 9 Mitarbeiter immer wieder geschafft, an falsch parkenden Lieferwagen in der Metzgerstraße vorbeizumanövrieren oder mit ihrem 18 Meter langen Arbeitsgerät die Fahrgäste auch im hektischen Feierabendverkehr einer staugeplagten Großstadt sicher von A nach B zu befördern. Neben der fahrtechnischen Herausforderung darf man nicht vergessen, dass es die Busfahrer der RSV tagtäglich mit 60.000 Menschen zu tun haben. Im Spannungsfeld der verschiedensten Fahrgastbedürfnisse und leider auch vor dem Hintergrund eines gestiegenen Aggressionspotentials in der Gesellschaft, sollte sich der Busfahrer als ruhender Pol des Geschehens präsentieren. Das ist zugegebenermaßen nicht immer so einfach.

Gerade den Fahrertag des Busunternehmerverbandes wollen deshalb die Geschäftsführer der RSV, Mark Hogenmüller und Jens Balcerek nutzen, um bei den Fahrgästen um Verständnis für die vielfältigen Anforderungen des Berufes zu bitten.

Es ist jedoch auch klar, dass es Anspruch jedes Dienstleisters sein muss, seinen Service immer wieder kritisch zu hinterfragen und zu verbessern. Dazu investiert die RSV in Schulungen ihrer Mitarbeiter. Das Kursangebot reicht vom angemessenen Umgang mit mobilitätseingeschränkten Menschen über wirtschaftliches Fahren bis hin zu Methoden der Konfliktlösung und Erster Hilfe.

Auch auf die Ausbildung eigener Kräfte legt die RSV sehr großen Wert. Seit 2006 ist es zum Beispiel erst möglich, junge Berufskraftfahrer für den Omnibusverkehr auszubilden, die dann mit 18 Jahren den Bus selbständig steuern dürfen. Die Ausbildung zum Berufskraftfahrer im Betrieb erfolgt in den Bereichen Fahrdienst, Fahr- und Dienstplanung, Werkstatt und Verwaltung. Dabei werden die Grundelemente zum sicherheitsrelevanten Fahrverhalten, die Anwendung und Einhaltung von Vorschriften, das Beherrschen der technischen Standards, der Umgang mit Fahrgästen und informationstechnische Komponenten sowie verwaltungsspezifische Gegebenheiten vermittelt. Ein detaillierter Aus-bildungsplan stellt einen roten Faden für den Ausbildungsverlauf dar.

Hintergrund: Zum 28. Mal wurden Omnibusfahrer aus ganz Baden-Württemberg für langjähriges unfallfreies Fahren vom Verband Baden-Württembergischer Omnibusunternehmen (WBO) geehrt. Mit der Auszeichnung und der Veranstaltung setzt der WBO ein Zeichen der Wertschätzung für die verantwortungsvolle Aufgabe des Personals am Steuer. Gleichzeitig ermuntert er dadurch seine Mitgliedsunternehmen, sich rundum für die Sicherheit und Zufriedenheit ihrer Fahrgäste zu engagieren. Rund 10.000 Auszeichnungen wurden insgesamt in den vergangenen Jahren verliehen.

Der Bus ist das öffentliche Beförderungsmittel Nummer eins in Baden-Württemberg. Tagtäglich befördern Busfahrer in ganz Baden-Württemberg rund 1,7 Millionen Menschen zur Schule, an den Arbeitsplatz, ins Kino oder zu Freunden. Sie tun dies sicher, bequem, umweltfreundlich und kostengünstig. Rund jeder zehnte Einwohner Baden-Württembergs sieht also "seinen" Busfahrer mindestens einmal pro Tag.




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